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Mit niedrigen Drehzahlen fahren

Angeigeinstrumen: Drehzahlmesser

Fahren Sie möglicht mit niedrigen Drehzahlen. Je höher die Drehzahl, desto mehr ist der Motor mit sich selbst beschäftigt und dafür braucht er Energie. Genauer gesagt steigen mit höherer Drehzahl die Verluste durch Reibung im Motor. Schalten Sie also schon frühzeitig in den nächst höheren Gang. In der Regel können Sie schon bei 2000 U/min (beim Diesel sogar schon bei 1800 U/min) in den nächsten Gang schalten. Der maximale Wirkungsgrad des Motors liegt im Bereich des maximalen Drehmoments. Dies ist nicht der Bereich der maximalen Motorleistung! Schauen Sie einmal in der Bedienungsanleitung zu Ihrem Fahrzeug unter der Rubrik "Technische Daten" nach, bei welcher Drehzahl das maximale Drehmoment erreicht wird. Oft sind hier verschiedene Motorvarianten angegeben. Achten Sie darauf, unter dem für Ihr Fahrzeug richtigen Typ nachzusehen.

Obiges gilt für Motoren mit verstellbaren Nockenwellen (und die sind mittlerweile in jedem modernen Fahrzeug zu finden) allerdings nur eingeschränkt, da durch die Verstellmöglichkeiten hier über einen großen Drehzahlbereich ein idealer Füllungsgrad des Zylinders erreicht werden kann. In den "technischen Daten" ist dies daran erkannbar, dass für das maximale Drehmoment nicht eine Drehzahl sondern ein Drehzahlbereich (also von ... bis ... ) angegeben ist. Diese Motoren haben also über einen bestimmten Drehzahlbereich einen maximalen Wirkungsgrad. Der Punkt bezüglich der steigenden Reibungsverluste bei höheren Drehzahlen gilt aber auch hier. Und natürlich stehen dem Spareffekt bei Ausnutzung des besten Wirkungsgrads oft verschwendende Effekte aufgrund hoher Geschwindigkeit entgegen.  Übrigens: niedertouriges Fahren schadet dem Motor nicht.

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